{"id":43,"date":"2014-04-24T11:33:12","date_gmt":"2014-04-24T11:33:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bel-etage-projects.com\/wp_be\/?page_id=43"},"modified":"2017-02-27T10:54:50","modified_gmt":"2017-02-27T10:54:50","slug":"artists","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.bel-etage-projects.com\/wp_be\/exhibitions\/2011-2\/artists\/","title":{"rendered":"ARTISTS"},"content":{"rendered":"<div id=\"post-541\" class=\"post\">\n<div class=\"entry\">\n<p>all photos by Yves Sucksdorff.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-652\" title=\"Ronald de Bloeme\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/227354_215929648434868_100000535027416_835097_8329615_n-640x425.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"425\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-653\" title=\"Ronald de Bloeme\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/226429_215929431768223_100000535027416_835092_6939603_n-640x425.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"425\" \/><\/p>\n<h5>Ronald De Bloeme<\/h5>\n<h5>\u201eHier aufrei\u00dfen!\u201c<\/h5>\n<p>Der Frage, inwieweit Werbung und die Verpackungsindustrie unsere Wahrnehmung beeinflusst und unser Sehen konditioniert, widmet sich der Beitrag von Ronald de Bloeme. Die Arbeit besteht aus gro\u00dfformatigen Drucken, die an mobilen Aufstellern f\u00fcr Wahlplakate befestigt sind.<\/p>\n<p>Bereits der Anblick einer Werbeanzeige f\u00fcr den Bruchteil einer Sekunde wird von unserem Ged\u00e4chtnis abgespeichert. Diese Erinnerung kann durch die Wiederholung des jeweiligen Reizes, wie z.B. mittels Farbe oder Formen, jederzeit abgerufen werden. Mit diesem Prozess spielt die Arbeit des niederl\u00e4ndischen K\u00fcnstlers. Mit Hilfe von Zensur und Verzerrung lotet De Bloeme aus, wann wir noch etwas wieder<em>erkennen<\/em> und wo die unbewusste Manipulation durch die Bilderflut der Medien beginnt. Im Vergleich zu seinen Malereien mit Matt- und Hochglanzlack, ist die T\u00e4uschung der Drucke noch st\u00e4rker, denn diese weisen keinerlei Arbeitsspuren oder Fehler auf und finden im \u00f6ffentlichen Raum ihre eigent\u00fcmliche Umgebung \u2013 zwischen den bunten Schildern und den Leuchtreklamen der Massenmedien, die und tagt\u00e4glich <em>passieren<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-654\" title=\"Agnieszka Brzezanska\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/226490_215941975100302_100000535027416_835249_5988918_n-640x425.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"425\" \/><\/h5>\n<h5>Agnieszka Brzezanska<\/h5>\n<h5>\u201eUnendlichkeit\u201c<\/h5>\n<p>Eine Geste, so klar und bestimmt, wie ihre Botschaft \u2013 die kreisende Form der Wasserzeichnung reflektiert den Kreislauf des Wassers vom festen Element hin zum nicht sichtbaren gasf\u00f6rmigen Wasserdampf und zur\u00fcck zum Element H\u00b2o und damit den Kreislauf aller Naturkr\u00e4fte mit dem Menschen als Teil von ihnen. Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit sind zentrale Themen der Arbeit. Die K\u00fcnstlerin zeigt ihre erste \u00f6ffentliche Performance.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-655\" title=\"Stefaan Dheedene\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/221940_215917448436088_100000535027416_834936_984953_n.jpg\" alt=\"\" width=\"479\" height=\"720\" \/><\/p>\n<h5>Stefaan Dheedene<\/h5>\n<h5>\u201eBitte ber\u00fchren Sie nicht, was Sie nicht verstehen\u201c<\/h5>\n<p>Schilder teilen uns im Allgemeinen Regeln und Vereinbarungen mit. \u201eBetreten verboten!\u201c, \u201eZutritt nicht gestattet!\u201c, \u201eHunde verboten!\u201c \u2013 Wir haben gar keine andere Wahl, als diese sozialen Normen zu befolgen. Und wir akzeptieren sie ganz automatisch, ohne sie zu hinterfragen. W\u00fcrden wir jedes Stra\u00dfenschild oder Hinweisschild ignorieren, so w\u00e4ren wir wahrscheinlich nicht weiter in der Lage zu handeln oder w\u00e4ren desorientiert.<\/p>\n<p>In diesem Fall bezieht sich die Anweisung auf etwas, das wir nicht verstehen. Dies k\u00f6nnte alles sein, was wir assoziieren, w\u00e4hrend wir den Hinweis betrachten, vielleicht das Schild selbst. So beginnen wir \u00fcber unsere Haltung gegen\u00fcber sozialen Normen und \u00fcber die Art und Weise, wie wir Gebote und Aufforderungen kommunizieren, nachzudenken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>\u201eEmergency\u201c<\/h5>\n<p>Summende T\u00f6ne schallen in Stereo \u00fcber den Rosa-Luxemburg-Platz. Es klingt wie ein Alarm oder eine Sirene. Wir z\u00f6gern als wir die seltsamen T\u00f6ne vernehmen, ohne zu wissen, woher sie stammen. Wir nehmen die Kl\u00e4nge war und uns ist bewusst, sie stammen von einem Menschen. Doch die genaue Quelle, die k\u00f6nnen wir nicht ausmachen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-656\" title=\"Pola Dwurnik\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/221695_215918101769356_100000535027416_834940_2690378_n-640x425.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"425\" \/><\/h5>\n<h5>Pola Dwurnik<\/h5>\n<h5>\u201eGr\u00fc\u00dfe vom Rosa-Luxemburg-Platz\u201c<\/h5>\n<p>Das Projekt untersucht den Prozess des Vergessens und der Verdr\u00e4ngung der Geschichte in die Vergangenheit, sowie die Anonymit\u00e4t des urbanen Raums. Wissen wir wirklich, wo wir uns befinden, wenn wir den Rosa-Luxemburg-Platz betreten? Was sehen wir dort und woran erinnern wir uns im Nachhinein? Pola Dwurniks Projekt kombiniert die so genannte \u201eMail Art\u201c mit Performance Kunst. Die K\u00fcnstlerin zeigt 300 selbst produzierte und nummerierte Postkarten mit zehn verschiedenen Motiven. Alle Postkarten lassen \u201eGr\u00fc\u00dfe vom Rosa-Luxemburg-Platz\u201c ausrichten. Die Zuschauer und Passanten sind dazu eingeladen, eine der Postkarten zu w\u00e4hlen. Diese wird von der K\u00fcnstlerin adressiert, frankiert und abgeschickt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-657\" title=\"Slawomir Elsner\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/226248_215935355100964_100000535027416_835168_3041834_n.jpg\" alt=\"\" width=\"379\" height=\"620\" \/><\/h5>\n<h5>Slawomir Elsner<\/h5>\n<h5>\u201eUnsere Welt\u201c<\/h5>\n<p>Der polnische K\u00fcnstler Slawomir Elsner zeigt einen handbemalten Poller an der Rosa-Luxemburg-Stra\u00dfe. Der runde Kopf des Pfostens tr\u00e4gt das Motiv eines Globus. Die freih\u00e4ndige Malerei l\u00e4sst uns als Betrachter die Seiten wechseln. Nun finden wir uns in der Position au\u00dferhalb der Welt wieder, wir schauen auf sie, unsere Umgebung verschwimmt. Etwas ist unerwartet widersinnig an der neuen Ordnung. Die Weltkugel ist befestigt und liegt auf einer Art Sockel, \u00e4hnlich der Pr\u00e4sentation auf einem Podest \u2013 und wir die Schaulustigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-658\" title=\"Olaf Holzapfel\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/attachment1.jpg\" alt=\"\" width=\"567\" height=\"852\" \/><\/p>\n<h5>Olaf Holzapfel<\/h5>\n<h5>\u201c6 Milliarden Zylinder\u201d<\/h5>\n<p>Durch die Deindustrialisierung vieler deutscher St\u00e4dte entstehen im urbanen Raum strukturelle L\u00fccken. Leerstehende Fabriken oder <em>entr\u00e4umte<\/em> und funktionslose brach liegende Fl\u00e4chen zersetzen die einst kontinuierlich gewachsene Stadtlandschaft und bed\u00fcrfen neuer Strategien und Ideen. Der entstehende leere Raum tr\u00e4gt bereits seine topografische Geschichte in sich. Dieser Geschichte m\u00fcssen wir uns bewusst werden, um den gewonnenen Raum erneut sinnvoll nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit diesem Problem setzt sich die Arbeit von Olaf Holzapfel auseinander. Die sinnlichen Skulpturen aus Stroh sollen uns dazu anregen, \u00fcber die m\u00f6gliche Nutzung dieser brach liegenden Stadtfl\u00e4chen nachzudenken. \u00dcber den Umgang mit nat\u00fcrlichen Materialien, wie z.B. Stroh und Heu, sollen wir Aufschluss \u00fcber die eigentliche Bedeutung von Natur und Landschaft erlangen und die Wahrnehmungsmuster unserer Zivilisation f\u00fcr einen Moment ablegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-682\" title=\"Judith Hopf\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/228062_220831364611363_100000535027416_874762_6795237_n.jpg\" alt=\"\" width=\"479\" height=\"720\" \/><\/h5>\n<h5>Judith Hopf<\/h5>\n<h5>\u201cDem Kirschbaum \u00e4hnelnder Essigbaumast\u201d<\/h5>\n<p>Der Essigbaum ist eine Baumart, die h\u00e4ufig auf leerstehenden Industriegeb\u00e4uden, an kahlen R\u00e4ndern und in betonierten Ecken w\u00e4chst und gedeiht \u2013 eben dort, wo sonst kaum etwas lebt oder entsteht. Die urbane Ein\u00f6de ist seine Nische. Die Leere und der Essigbaum scheinen in Symbiose zu leben. Der Baum wurde so zum Symptom der Zivilisationskrankheit \u201eDeindustrialisierung\u201c, zum Zeichen f\u00fcr Stillstand und keimende Erneuerung zugleich. Der Essigbaum stammt vom Kirschbaum ab und hat somit die Entwicklung von einer Pionierpflanze zu einer <em>Kulturpflanze<\/em> durchgemacht.<\/p>\n<p>Die Essigbaum\u00e4ste der K\u00fcnstlerin Judith Hopf wirken, aus ihrem Kontext gerissen, merkw\u00fcrdig fehl am Platze und haben dennoch etwas Bedeutendes an sich. Wie ein Wesen aus einer anderen Welt behauptet sich die Pflanze in einer neuen Umgebung und zieht \u2013 sonst sehr unscheinbar \u2013 unsere volle Aufmerksamkeit auf sich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-675\" title=\"Sven Johne\/Sebastian Orlac\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/221871_216369231724243_100000535027416_837574_6731421_n.jpg\" alt=\"\" width=\"538\" height=\"720\" \/><\/p>\n<h5>Sven Johne\/Sebastian Orlac<\/h5>\n<h5>\u201eLesung\u201c<\/h5>\n<p>Sven Johne und Sebastian Orlac lesen einen Text von Johann Peter Hebel aus dem Jahr 1811: \u201cUnverhofftes Wiedersehen\u201d. Die Kurzgeschichte handelt von einem Liebespaar, dessen Hochzeit bereits geplant ist. Der Br\u00e4utigam, ein Bergmann, verungl\u00fcckt kurz vor der Trauung und wird niemals gefunden. Das Ungl\u00fcck ger\u00e4t in Vergessenheit. Jahrzehnte sp\u00e4ter wird im alten Bergwerk eine vollends erhaltene <em>Mumie<\/em> gefunden \u2013 das Gesicht und der K\u00f6rper sind wie durch ein Wunder nicht gealtert. Niemand erkennt die auf mysteri\u00f6se Weise jung gebliebene Leiche, nur ein ganz altes M\u00fctterchen \u2013 es ist die Braut.<\/p>\n<p>Die Geschichte dient als Einleitung f\u00fcr eine folgende Auseinandersetzung mit der Atomsemiotik. W\u00e4hrend der 80er Jahre wurden international Experten befragt, wie man unsere Nachfahren vor unserem hoch gef\u00e4hrlichen Atomm\u00fcll warnen k\u00f6nnte. Welche Art Zeichen wird dann noch <em>lesbar<\/em> sein? Wie kann man die Menschen der Zukunft \u00fcber die Gefahren des Atomm\u00fclls aufkl\u00e4ren? Plutonium239 hat eine Halbwertzeit von 24.000 Jahren. Wir indes sind momentan nicht in der Lage, 5000 Jahre alte Hieroglyphen zu entziffern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-659\" title=\"Renata Kaminska\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/YSS9116-640x961.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"961\" \/><\/h5>\n<h5>Renata Kaminska<\/h5>\n<h5>\u201eH\u00e4ngung\/Juwel\u201c<\/h5>\n<p>Fahnen sind seit jeher Symbole der Macht. Urspr\u00fcnglich trugen sie Familienwappen, k\u00f6nigliche Attribute oder Herrscherabzeichen und wurden mit Edelmetallen verziert. Die Verteidigung der Fahne in der Schlacht galt als h\u00f6chste Pr\u00e4misse, wer Fahnenflucht beging, machte sich strafbar. Wurde die Fahne von feindlichen Soldaten erobert, bedeutete dies die Aufl\u00f6sung der Einheit der Gruppe und den Verlust der Ehre des Heeres.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus dienen sie zur Positionierung und Abgrenzung zwischen verschiedenen Fronten. Sie waren Orientierungspunkte f\u00fcr die Soldaten in der Schlacht und halfen die gegnerischen Gruppen zu unterscheiden. Auch heute noch werden Fahnen und Banner z.B. f\u00fcr politische Statements genutzt. Sie zeigen die Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Gruppe, \u00dcberzeugungen und Standpunkte an.<\/p>\n<p>Die Arbeit von Renata Kaminska rekurriert auf dieser Vorgeschichte der Fahne. Durch die Ausstanzungen in der silbrig spiegelnden Oberfl\u00e4che der Fahnen erlangen sie etwas Edles und Wertvolles und etwas Verg\u00e4ngliches zugleich. Erst durch die <em>Zerst\u00f6rung<\/em> des Fahnenmaterials wird ihre Botschaft verst\u00e4ndlich. Die Schlagworte sind entgegengesetzt positioniert und heben einander auf bzw. verneinen und schw\u00e4chen ihr Gegen\u00fcber. Die metallischen Fahnen offenbaren ihre Macht, einen gegnerischen Standpunkt au\u00dfer Kraft zu setzen und somit auch ihre Verletzlichkeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-660\" title=\"Alicja Kwade\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/YSS9182-Kopie-640x425.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"425\" \/><\/h5>\n<h5>Alicja Kwade<\/h5>\n<h5>\u201eOhne Titel\u201c<\/h5>\n<p>Viele Stra\u00dfenpoller schm\u00fccken das Areal um den Rosa-Luxemburg-Platz, doch vier von ihnen scheinen aus der Rolle zu fallen. Seltsam verformt stehen sie am Stra\u00dfenrand und ziehen die Blicke der Passanten auf sich. Woher stammen die unnat\u00fcrlichen Verbiegungen? Wie von einem Sturm gekr\u00fcmmt wirken die gummiartigen, entgegen ihrer Physis entstellten Stra\u00dfenpfeiler und es wird klar, dass es sich nicht um eine zuf\u00e4llige Erscheinung handeln kann.<\/p>\n<p>Die Ver\u00e4nderung bereits vorhandener Gegebenheiten und die Verfremdung unserer Alltagswelt sind Schl\u00fcsselfaktoren der Arbeit von Alicja Kwade. Die simulierte Aufhebung der Naturgesetze l\u00e4sst eine Art Parallelwelt entstehen, in der die Elemente verr\u00fcckt zu spielen scheinen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-661\" title=\"Antonia Low\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/223380_215936435100856_100000535027416_835184_918842_n-640x425.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"425\" \/><\/h5>\n<h5>Antonia Low<\/h5>\n<h5>\u201eKellerwandschnittfund\u201c<\/h5>\n<p>Minimalistische Formen aus Ziegelstein und Zement stehen innerhalb einer Hauseinfahrt. Es sind aus Kellerw\u00e4nden kreisrund, pr\u00e4zise geschnittene Einzelst\u00fccke \u2013 Bohrkerne von Kanalarbeiten in der Almstadtstra\u00dfe, zudem ein Betonabguss eines Eimers. Diese Fundst\u00fccke hat Antonia Low auf der Baustelle aufgelesen, gereinigt und in eine Komposition gesetzt. Durch diesen Transfer wird kurzweilig ein eingehender Anblick auf die zuvor verborgene Bausubstanz geboten. Jahrzehnte im Mauerwerk eingefasste Elemente werden deutlich \u2013 Materialstruktur und Markierungen geben Zeugnis allt\u00e4glicher Prozesse im urbanen System. In dieses System werden die Stra\u00dfenfunde zur\u00fcckgef\u00fchrt und als Assemblage arrangiert.<\/p>\n<p>Die Installationen von Antonia Low simulieren Infrastrukturen, die dem Alltag unterliegen. Sie wirken wie seltsame \u00dcberbleibsel vergangener Aktivit\u00e4ten, erinnern an Baustellen, Ausgrabungen und sind doch fast museal pr\u00e4zise inszeniert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-662\" title=\"Jan Mancuska\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/224210_215929148434918_100000535027416_835087_2419814_n-640x425.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"425\" \/><\/h5>\n<h5>Jan Mancuska<\/h5>\n<h5>\u201eDouble\u201c<\/h5>\n<p>Jan Mancuska zeigt eine Videoprojektion, die sich mit der Problematik auseinandersetzt, dass die Nationalit\u00e4ten: Slovakisch und Tschechisch noch immer oft verwechselt werden. Diejenigen, die zwischen beiden L\u00e4ndern aufwuchsen, f\u00fchlen sich h\u00e4ufig kulturell zerrissen. 1993 wurde die Tschechoslovakei in Tschechien und die Slowakei aufgeteilt.<\/p>\n<p>Das Video handelt von einem Abend in Bratislava. Ein junger Mann kommt sp\u00e4t abends nach Hause. Als er die T\u00fcr \u00f6ffnet, steht ein anderer Mann vor ihm. Nach einem Streitgespr\u00e4ch \u00fcber die seltsame Situation, in der sich beide befinden, wird ihm bewusst, dass er sich zwar in seiner Wohnung befindet, aber in einer anderen Stadt. Sogar die Schl\u00fcssel passen. Es stellt sich heraus, dass er exakt dieselbe Wohnung in Prag und in Bratislava besitzt. Gibt es, \u00fcber die \u00c4hnlichkeit der Wohnungen hinaus, eine Verbindung zwischen den beiden M\u00e4nnern?<\/p>\n<p>Wir betrachten zwei m\u00e4nnliche Personen, die den gleichen Text wiederholen und die gleichen Bewegungen ausf\u00fchren. Sie bewegen sich simultan zueinander, doch einer von ihnen schauspielert! Wer ist Projektion und wer ist real? Vielleicht existieren beide, vielleicht keiner von ihnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-664\" title=\"Przemek Matecki\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/222724_215923311768835_100000535027416_835010_729752_n-640x425.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"425\" \/><\/h5>\n<h5>Przemek Matecki<\/h5>\n<h5>\u201eDATE\u201c<\/h5>\n<p>Der polnische K\u00fcnstler Przemek Matecki begibt sich auf die Suche nach Zeugnissen und typischen Merkmalen des Ausstellungortes. Ein bewusster Spaziergang \u00fcber den Rosa-Luxemburg-Platz f\u00fchrt ihn hin zu Gegenst\u00e4nden, die diesen Ort auszeichnen und wiederspiegeln. Die Gegenst\u00e4nde werden daraufhin sortiert und archiviert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-663\" title=\"IEPE\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/YSD56761-640x425.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"425\" \/><\/h5>\n<h5>IEPE<\/h5>\n<h5>\u201cEin Pinselstrich durch die Gesellschaft\u201d<\/h5>\n<p>Ein gigantischer Pinselstrich verl\u00e4uft quer \u00fcber den Rosa-Luxemburg-Platz und scheint f\u00fcr einen Moment die Grenze zwischen Realit\u00e4t und Malerei aufzuheben. Pl\u00f6tzlich befinden wir uns mitten im Kunstwerk und setzen den Rahmen unserer eigenen Realit\u00e4t neu an. Verwunderung und humorvolle Reflektion, sowie schlie\u00dflich eine ernsthafte wie radikale Schlussfolgerung \u00fcber die eigene Position und das Medium Kunstsind starke Faktoren IEPEs Arbeit.<\/p>\n<p>IEPE ist bekannt f\u00fcr seinen sozialkritischen Umgang mit dem gesellschaftlichen Status der Kunst und des K\u00fcnstlers. Seine Arbeit schl\u00e4gt bewusst die Verbindung zur Welt au\u00dferhalb des Kunstmarktes und hinterfragt immer wieder, welche Rolle der K\u00fcnstler in der Gesellschaft spielt und welche er in einer anderen Realit\u00e4t spielen kann. Der Bezug zur <em>sozialen Skulptur <\/em>von Joseph Beuys ist kaum zu \u00fcbersehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Roman Signer\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/222780_216201445074355_100000535027416_836524_6864850_n-640x425.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"425\" \/><\/p>\n<h5>Roman Signer \u201cKurhaus Weissbad\u201d 1992<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><a name=\"artists engl.\"><\/a>Ronald De Bloeme<\/h5>\n<h5>\u201eHier aufrei\u00dfen!\u201c<\/h5>\n<p>Ronald de Bloeme devotes his work to the question, in which way advertising and the packaging industry influence our perception and how they manipulate the way we look at things. The piece consists of large-size prints, which are fixed at a frame for election posters.<\/p>\n<p>We can remember little details by looking at advertising just for one second. That memory will stay in our subconsciousness and return to our mind every time we see a similar color or design. De Bloeme\u2019s work treats this process of memorizing and searches for the frontier between recognition and manipulation.<\/p>\n<p>In comparison to his paintings made with lacquer, the prints are confusing us even more, because there are no mistakes or signs which come from a brush and because they are set in a public space, between colored labels and neon signs of the mass media, which we pass every single day.<\/p>\n<h5>Agnieszka Brzezanska<\/h5>\n<h5>\u201eUnendlichkeit\u201c<\/h5>\n<p>Such a clear gesture and such a definite message \u2013 the rotary form of the water painting reflects on the circulation of water from a solid element to gas and back to the element H\u00b2o and therefore it is reflecting on the cycle of all natural forces including mankind. Sustainability, infinity and being close to nature are the main themes of the work by Agnieszka Brzezanska. The artist is showing her first public performance.<\/p>\n<h5>Stefaan Dheedene<\/h5>\n<h5>\u201eBitte ber\u00fchren Sie nicht, was Sie nicht verstehen\u201c<\/h5>\n<p>Signposts are expressing general agreements. \u201cKeep out\u201d, \u201cNo trespassing\u201d, \u201cDogs not allowed\u201d \u2013 We have no other choice, than to accept these rules. And we do accept them automatically without even asking why. If we questioned each signpost which passes our way, we would probably not be able to act or be disoriented.<\/p>\n<p>In this case, the signpost addresses an agreement on all things that we do not understand. That could be anything we associate while looking at the signpost, maybe the signpost itself. That way we start to think about our attitude towards social norms and how they are expressed and communicated through signs and set phrases.<\/p>\n<h5>\u201eEmergency\u201c<\/h5>\n<p>Humming sounds are spread over the place, changing between low and high pitch. They are put in stereo and sound like a slow nagging siren or alarm. We hesitate hearing those familiar noises, not knowing where they come from. We recognize the siren sounds and realize that they are made by a human being. But we cannot find a definite source.<\/p>\n<h5>Pola Dwurnik<\/h5>\n<h5>\u201eGr\u00fc\u00dfe vom Rosa-Luxemburg-Platz\u201c<\/h5>\n<p>The project reflects on the process of forgetting the history and on the anonymity of the urban space. Do we know where we are when we enter Rosa Luxemburg Square? What do we see and what do we remember afterwards? Pola Dwurnik\u2019s project will combine Mail Art and performance. The artist will show 300 numbered postcards, produced by herself, showing 10 different works, all expressing greetings from Rosa Luxemburg Square. The viewers and passerby will be invited to choose a postcard, which the artist will send to the address given by them.<\/p>\n<h5>Slawomir Elsner<\/h5>\n<h5>\u201eUnsere Welt\u201c<\/h5>\n<p>The polish artist Slawomir Elsner exhibits a hand-painted pile on the Rosa-Luxemburg-Stra\u00dfe. The round head of the pile shows the image of a globe. The freehand painting makes us change the sides. Now we are located out of earth, we actually are looking at it, our surroundings are fading. But the new order is kind of unexpected and contradictory. The globe is fixed and put upon a pedestal, like a presentation on a podium \u2013 and ourselves, a crowd of onlookers.<\/p>\n<h5>Olaf Holzapfel<\/h5>\n<h5>\u201c6 Milliarden Zylinder\u201d<\/h5>\n<p>Due to the deindustrialization of many German cities caused by outsourcing of production, structural gaps are formed in several urban spaces. Empty useless factories and redundant areas disintegrate the landscape, which had been built up continuously and regularly in former times. These spots need new strategies and ideas. The developing empty spaces already contain their topographical history. We need to be aware of that history to make these spaces useful again.<\/p>\n<p>The giant sculptures made of hay by Olaf Holzapfel are reflecting on this problem in order to encourage us to think about how we can fill these empty spots in our cities. By dealing with natural materials and resources, for example with hay, we are supposed to gain more information about the original sense of nature and landscape and to rethink our point of view.<\/p>\n<h5>Judith Hopf<\/h5>\n<h5>\u201cDem Kirschbaum \u00e4hnelnder Essigbaumast\u201d<\/h5>\n<p>The Essigbaum is a species, which mostly grows on infertile grounds in empty factories, on bleak corners or concreted fringes \u2013 just everywhere, where nothing else can grow or survive. The urban desert is its favorite place to be. Vacancy and the Essigbaum are living in perfect symbiosis. That way the Essigbaum has become a symptom of our disease of civilization, called \u201cdeindustrialization\u201d, a symbol of stagnancy and regeneration at the same time. The Essigbaum originates from the well known cherry tree. Therefore it has developed from a pioneer plant to a <em>cultural<\/em> plant.<\/p>\n<p>The \u201cEssigbaum\u00e4ste\u201d by Judith Hopf have been quoted out of the context and seem weird and out of place. Looking like a creature out of outer space, the plant has been put into a new environment and is drawing much attention, even if it is quite inconspicuous in its natural surroundings.<\/p>\n<h5>Sven Johne\/Sebastian Orlac<\/h5>\n<h5>\u201eLesung\u201c<\/h5>\n<p>Sven Johne und Sebastian Orlac will read a text by Johann Peter Hebel from 1811: \u201cUnverhofftes Wiedersehen\u201d. The short story is about a young couple, which is planning to get married soon. The fianc\u00e9 dies in an accident a few days before the marriage and will never be found. The accident is forgotten quickly. Several years later an entire <em>mummy<\/em> is found in the mine, the fianc\u00e9 was working in. Face and body have not aged for mysterious reasons. Nobody recognizes the young face but an old woman \u2013 it is the bride.<\/p>\n<p>The story is an introduction to a dispute about the danger of nuclear power and about how we can warn future generations of its risks. Which kind of signs or symbols will still be common and comprehensible for those generations? Plutonium239 has a radioactive half-life of 24.000 years. At this moment we cannot even read hieroglyphics, which are 5000 years old.<\/p>\n<h5>Renata Kaminska<\/h5>\n<h5>\u201eH\u00e4ngung\/Juwel\u201c<\/h5>\n<p>Flags have always been symbols of power. Originally they were showing family coats of arms, royal attributes or emblems of leadership and were decorated with precious metals. The defense of the flag was of highest priority, desertion was punished immediately. When the flag was conquered by enemy soldiers, the group was to be split up and the honor of the leader was lost.<\/p>\n<p>Furthermore the flag served as a control point and was used to define the two fronts during the battle. Still today flags are used to define positions and opinions, for example in politics.<\/p>\n<p>The art piece by Renata Kaminska is based on that historical meaning. Due to the punching through the silver and reflecting surface, the flags look kind of noble and precious and fragile at the same time. The message is made understandable by being destroyed. The phrases are put into opposite positions, reversing and weakening each other. The metallic flags reveal the power of undermining opposite opinions and show their own weakness.<\/p>\n<h5>Alicja Kwade<\/h5>\n<h5>\u201eOhne Titel\u201c<\/h5>\n<p>A lot of piles decorate the area around the Rosa-Luxemburg-Platz, but four of them are looking weird. They are formed in a strange unnatural way and are drawing much attention. Where do those distortions come from? They look like they had been twisted by a heavy storm, like rubber. They behave in a strange way and make us realize, that their form definitely cannot be just a coincidence.<\/p>\n<p>The modification of existing objects and the alienation of our everyday life are main factors of the work by Alicja Kwade. The simulated reversal of the natural forces develops a kind of parallel world, where the elements are going nuts.<\/p>\n<h5>Antonia Low<\/h5>\n<h5>\u201eKellerwandschnittfund\u201c<\/h5>\n<p>Minimal forms made from concrete and brick are set in a house entrance. They are different round pieces of cellar walls, precisely cut out drill cores from pipe works in the Almstadtstrasse and a concrete cast of a bucket. Antonia Low took these findings from the construction site, cleaned and arranged them. Through such a transfer is a brief and close view of the otherwise concealed building substance shown. Elements that had been hidden within the material for decades become distinct \u2013 material structure and markings give evidence of the everyday processes in urban systems. The found objects are brought back into this system as an arranged assemblage.<\/p>\n<p>Antonia Low\u2019s installations simulate the infrastructure that underlies everyday life. They function as intriguing remains of activities that have taken place, resemble sites under construction or excavation, but arranged almost with the precision of a museum display.<\/p>\n<h5>Jan Mancuska<\/h5>\n<h5>\u201eDouble\u201c<\/h5>\n<p>Jan Mancuska shows a videoprojection treating the still common problem of confusing Slovakian with Czech. Those, who grew up between both countries, often feel divided concerning their cultural identity. In 1993 Czechoslovakia was divided into the Czech Republic and Slovakia.<\/p>\n<p>The plot describes one evening in Bratislava. A young man is coming home late at night. When he opens the door of his flat, he suddenly finds another man standing in front of him. After arguing about that weird situation, he realizes that he is in his flat, but in a different city. Even the keys fit. It turns out, that he owns the completely same flat in Prague, as in Bratislava. May there be a similarity or connection between the two men as well?<\/p>\n<p>We see two men repeating the same text and gestures. Two figures are moving simultaneously. But one of them is acting! Which one of them is the projection, and which one is real? Maybe both are real, maybe none of them.<\/p>\n<h5>Przemek Matecki<\/h5>\n<h5>\u201eDATE\u201c<\/h5>\n<p>The polish artist Przemek Matecki is going on an exploration tour, searching for testimonies and typical features of the exhibition space. A conscious journey over the Rosa-Luxemburg-Platz is leading him to objects, which are representing the place. These objects will be marked, sorted and archived afterwards.<\/p>\n<h5>IEPE<\/h5>\n<h5>\u201cEin Pinselstrich durch die Gesellschaft\u201d<\/h5>\n<p>A giant brush stroke, painted all over the Rosa-Luxemburg-Platz seems to abolish the frontier between reality and image. Suddenly we find ourselves standing right in the artwork and we redefine the frame of our reality, as we know it. Astonishment, humorous reflection with a serious result upon our position and the medium of art are strong elements in IEPE\u2019s work.<\/p>\n<p>IEPE is known for his critical attitude concerning the status of art and the artist in society. His work relates to a world outside of the art market and questions again and again, which role the artist in general does play in society and which one he could play in another reality. His work can be compared to the <em>social sculptures <\/em>by Joseph Beuys.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>all photos by Yves Sucksdorff. Ronald De Bloeme \u201eHier aufrei\u00dfen!\u201c Der Frage, inwieweit Werbung und die Verpackungsindustrie unsere Wahrnehmung beeinflusst und unser Sehen konditioniert, widmet sich der Beitrag von Ronald de Bloeme. Die Arbeit besteht aus gro\u00dfformatigen Drucken, die an mobilen Aufstellern f\u00fcr Wahlplakate befestigt sind. 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