{"id":119,"date":"2014-04-25T08:07:51","date_gmt":"2014-04-25T08:07:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bel-etage-projects.com\/wp_be\/?page_id=119"},"modified":"2017-02-27T10:52:10","modified_gmt":"2017-02-27T10:52:10","slug":"artists","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.bel-etage-projects.com\/wp_be\/exhibitions\/2010-2\/artists\/","title":{"rendered":"ARTISTS"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry\">\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_030\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_030.jpg\" alt=\"100429_beletage_030\" width=\"640\" height=\"428\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Rafal Bujnowski<\/strong><\/p>\n<p>ohne Titel, 2010<\/p>\n<p>je 60 x 48 cm  , 6 cm tief<\/p>\n<p>Glas, Gem\u00e4lde, Rohholz<\/p>\n<p>\u00a9 The Artist<\/p>\n<p>Bei einem Museumsbesuch wurde Bujnowski so stark von einer Meereslandschaft inspiriert, dass er selbst drei Landschaftsbilder schaffte. Was ihn an der Pr\u00e4sentationsweise des Gem\u00e4ldes des 19. Jahrhunderts faszinierte, war die Absicherung durch eine Glaswand. Das mit Vernix behandelte Bild gl\u00e4nzte selbst so stark, dass mehrere Spiegelungen zustande kamen, das Bild im Glas durch die Innenseite, sowie die Spiegelung des Innenraums von au\u00dfen. Dadurch wurde die Tiefenillusion so verst\u00e4rkt, dass das Bild noch mehr an Authenzit\u00e4t gewann. Genau diese Ausstellungssituation versucht Bujnowski in seinem Werk aufzugreifen.<\/p>\n<p><strong> <\/strong> <\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_025\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_025.jpg\" alt=\"100429_beletage_025\" width=\"640\" height=\"427\" \/><\/p>\n<p><strong>Peggy Buth<\/strong><\/p>\n<p>Penetration Matters Art Piece, 2010<\/p>\n<p>Wood and concrete wall, Installation \/ Teer, Schellack, Holz, Betonwand<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfe variabel<\/p>\n<p>\u00a9 The Artist \/ Galerie KLEMM`S Berlin<\/p>\n<p>Peggy Buth zeigt mit \u201ePenetration Matters Art Piece\u201c eine ihrer neuesten Arbeiten. Die wiederholte Materialschichtung von Schellack, Bitum und Teer auf der 160 x 120 cm gro\u00dfen Holztr\u00e4ger zeigt eine komplexe Oberfl\u00e4che. Erscheint das Werk klar gl\u00e4nzend, so weist es jedoch eindeutige Spuren eines Eingriffs auf. Die Oberfl\u00e4che wurde aufgebrochen, zerst\u00f6rt, verletzt und abgerieben. Das k\u00fcnstlerische Werk(en) wird zum Objekt der Begierde, der wiederholte Eingriff sowie das Eindringen in das Material erinnert an Penetration.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_024\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_024.jpg\" alt=\"100429_beletage_024\" width=\"640\" height=\"427\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Markus Draper<\/strong><\/p>\n<p>Akte X, 2010<\/p>\n<p>Video, Projektion, 4:18 min<\/p>\n<p>\u00a9 The Artist \/ Galerie Gebr. Lehmann, Berlin<\/p>\n<p>Draper versucht in seinen Filmen und Filmbildern meist bewu\u00dft einfache und manuelle Verfremdungseffekte zu verwenden. F\u00fcr das Video \u201cAkte X\u201d wurde eine Pappschablone auf das Objektiv der Kamera geklebt und im Scheinwerferlicht durchs n\u00e4chtliche Gestr\u00fcpp gezerrt. Die X-Form des Bildschlitzes (-ausschnittes) referiert auf Imi Knoebels n\u00e4chtliche Projektionen, aber auch auf Filme, wie \u201cBlair-Witch-Projekt\u201d, der n\u00e4chtliche Wald als Ort ungekl\u00e4rter Geheimnisse: Akte X. Das \u00fcber die gesamte Bildfl\u00e4che gezogene \u201cX\u201d ist einerseits Zeichen und Symbol von Ausl\u00f6schung und Zensur, in Drapers Video ist das geschlitzte X aber auch Ort und einzigste M\u00f6glickeit f\u00fcr die Kamera, (schabloniert) Bildinformationen zu speichern und wiederzugeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><br class=\"spacer_\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_015\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_015.jpg\" alt=\"100429_beletage_015\" width=\"640\" height=\"427\" \/><\/p>\n<p><strong>Sven Dr\u00fchl <\/strong><\/p>\n<p>ohne Titel, 2010<\/p>\n<p>ca. 200 x 50 x 50 cm<\/p>\n<p>\u00a9 Galerie Michael Schultz, Berlin<\/p>\n<p>Sven Dr\u00fchls Arbeit f\u00fcr die Bel Etage kn\u00fcpft an seine morbid-sch\u00f6ne Undead Reihe an. M\u00fcrbe und doch kraftvoll wirken seine Landschaften aus Dunkelheit, erbaut auf den Ruinen einstiger Meister der Malerei. Dr\u00fchl erschafft ein  Schwarz, das reflektiert, anstatt zu absorbieren, und somit den Raum mit einbezieht, es umschlie\u00dft den Betrachter und st\u00f6\u00dft ihn gleichzeitig ab. Das Wechselspiel von Material und Textur l\u00f6st bewegte Lichteffekte aus.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_007b\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_007b.jpg\" alt=\"100429_beletage_007b\" width=\"640\" height=\"427\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong>Gregor Hildebrandt<\/strong><\/p>\n<p>Kerze (Daydream Nation Sonic Youth nach Gerhard Richter), 2010<\/p>\n<p>Leuchtkasten , Print, Unikat<\/p>\n<p>\u00a9 The Artist<\/p>\n<p>Gregor Hildebrandts Arbeit referiert auf Gerhard Richters Kerze, welche 1988 auf dem Daydream Nation Cover von Sonic Youth erschien. So entstehen verschiedene Bezugsebenen hinsichtlich des Materials und des Motivs. Hildebrandt verwendet Magnettonb\u00e4nder und erzielt somit einen Schleiereffekt, der sich \u00fcber das Kerzenmotiv legt. Die Wahl dieses f\u00fcr ihn typischen Materials f\u00fchrt zur\u00fcck zum Musikthema, welches in vielen seiner Werke eine der Hauptrollen spielt. Bei dem Werk \u201eKerze\u201c, hat Hildebrandt eine Kerze auf der Oberfl\u00e4che der Magnettonb\u00e4nder spiegeln lassen und abfotografiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_013a\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_013a.jpg\" alt=\"100429_beletage_013a\" width=\"640\" height=\"405\" \/><\/p>\n<p><strong>Martin Honert<\/strong><\/p>\n<p>Gespenster, 2002<\/p>\n<p>4 Lichtwerfer<\/p>\n<p>Projektionsfl\u00e4che ca. 400 x 200 cm<\/p>\n<p>\u00a9 The Artist<\/p>\n<p>Gespenster entstammen oft aus Gruselgeschichten \u2013 Martin Honerts Gespenster stammen aus seiner eigenen Kinderzeichnung. Um die Gespenster zum leben zu erwecken wird jedes Gespenst mit einem Scheinwerfer und einem speziellen Effektaufsatz auf die Projektionsfl\u00e4che geworfen. Ob rotierende Prismen beim geh\u00f6rnten , farbige Aufs\u00e4tze bei mittleren oder eine geschliffene Glasscheibe beim rechten Gespenst; die kinderreiche Phantasie wird auf der Projektionsfl\u00e4che zur illusionistischen Wirklichkeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_015\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_015.jpg\" alt=\"100429_beletage_015\" width=\"640\" height=\"427\" \/><\/p>\n<p><strong>Lisa Junghanss<\/strong><\/p>\n<p>Sch\u00e4ndungsb\u00e4ume, 2010<\/p>\n<p>Soundinstallation, Audioloop a 4:42 min<\/p>\n<p>\u00a9 The Artist<\/p>\n<p>In Lisa Junghanss Soundinstallation fallen \u00e4hnlich einer \u00c9criture automatique  einzelne Worte in den Raum und f\u00fcgen sich zu einer Klang- und Sprachcollage zusammen. Der Zuh\u00f6rer wird in eine Art Trancezustand versetzt, so wie die verzerrte, seltsam vertr\u00e4umt und monoton klingende Stimme zu ihm zu sprechen beginnt.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_020\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_020.jpg\" alt=\"100429_beletage_020\" width=\"400\" height=\"600\" \/><\/p>\n<p><strong>Jon Kessler<\/strong><\/p>\n<p>ohne Titel, 2010<\/p>\n<p>Installation aus Gebetsteppich und Zeitung<\/p>\n<p>\u00a9 The Artist<\/p>\n<p>Tief unterm Dach versteckt entdeckt man in der Bel Etage eine Installation von Jon Kessler. Wie  auch in vielen seiner j\u00fcngeren Arbeiten, referiert Kesslers Arbeit auf den 09\/11. Der  nach Mekka ausgerichtete Gebetsteppich erscheint als k\u00fcnstlerische Antwort auf Krieg und Zerst\u00f6rung. Es entsteht ein stiller Ort des Gebets, hinter dem sich Hass und Gewalt verbirgt<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_005\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_005.jpg\" alt=\"100429_beletage_005\" width=\"500\" height=\"750\" \/><\/p>\n<p><strong>Martin Kobe<\/strong><\/p>\n<p>ohne Titel, 2010<\/p>\n<p>Xerografie<\/p>\n<p>29 cm x 21 cm<\/p>\n<p>\u00a9 The Artist<\/p>\n<p>Die Xerografie als Arbeitsmethode war besonders w\u00e4hrend der 60er Jahre in der k\u00fcnstlerischen Praxis etabliert. Martin Kobe arbeitet bei dieser Arbeit mit dem Kopierverfahren der Xerografie. Hierbei werden teilweise fotografische Vorlagen mehrmals kontrolliert kopiert und in das Medium der Kopie \u00fcbertragen. Das Ursprungsbild wird somit durch Licht transformiert und unter neuen medialen Gesichtspunkten rezipiert, die Kopie wird zum Original. Kobe l\u00e4sst so neue grafische Formen entstehen, welche einen eigenst\u00e4ndigen Raum ergeben und architektonische Z\u00fcge besitzen.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"rkaminska1-21\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/rkaminska1-21.jpg\" alt=\"rkaminska1-21\" width=\"640\" height=\"485\" \/><\/p>\n<p><strong>Renata Kaminska<\/strong><\/p>\n<p>LUNATIK, 2010<\/p>\n<p>Kinetische Lichtinstallation<\/p>\n<p>Wandmalerei, Stehlampe, Schwarzes Papier, Schaltadapter<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfe variabel<\/p>\n<p>\u00a9 Renata Kaminska<\/p>\n<p>Die Neugier an kaltem Mondlicht, das nicht einfangbare Spektrum des Lichts und die damit verbundene Konsequenz fasziniert Renata Kaminska. Das kinetische pulsieren des Mondes hat seither Einfluss auf Mensch und Tier. Lunatik- er (de) ist die Bezeichnung f\u00fcr Monds\u00fcchtige und f\u00e4llt mit seiner Unheimlichkeit in die uralte Tradition der menschlichen Faszination der Verbindung zwischen Vollmond und Werwolf. In der Dunkelheit der Bel Etage wird in der Arbeit \u201eLunatik\u201c ein wei\u00dfer Kreis angeleuchtet, wodurch ein Vollmond entsteht. Hinter dem Licht des Mondes kommt nach 3 min\u00fctlichem Intervall ein Werwolf zum Vorschein. Das Unerwartete, das Bedrohliche, der\/ das Andere tritt ebenso pl\u00f6tzlich hervor, wie ein beleuchtetes Fenster in der Nacht. Als m\u00e4nnliches Pendant zur Hexe wurde der Werwolf verfolgt und hingerichtet. Mit der einhergehende Verzauberung und dem Erschrecken in der vertrauten Umgebung spielt Kaminskas Arbeit.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_009c\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_009c.jpg\" alt=\"100429_beletage_009c\" width=\"640\" height=\"427\" \/><\/p>\n<p><strong>Elka Krajewska<\/strong><\/p>\n<p>Bound, 2008\/2009<\/p>\n<p>Video , with light score by Anthony McCall &amp; sound score by Bunita Markus<\/p>\n<p>19:22 min<\/p>\n<p>\u00a9 The Artist<\/p>\n<p>shot during BOUND walk-through at Lehman Maupin Gallery, NYC<\/p>\n<p>Elka Krajewska, geboren in Polen, arbeitet und lebt in New York. Die K\u00fcnstlerin ist f\u00fcr ihre Videoarbeiten bekannt, welche verschiedene Medien, z.B. Musik, Photografie, Lichtkunst etc., miteinander verbinden. Hierf\u00fcr arbeitet sie mit Musikern und anderen K\u00fcnstlern zusammen. Ihr Werk Bound entstand als Live Performance innerhalb einer Lichtinstallation von Anthony McCall in der Lehmann Maupin Gallery New York.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_026\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_026.jpg\" alt=\"100429_beletage_026\" width=\"640\" height=\"427\" \/><\/p>\n<p><strong>Mandla Reuter<\/strong><\/p>\n<p>C\u2018era una volta il West, 2007<\/p>\n<p>Photos: Jeffrey Kocher, Los Angeles 2006 , Lambda on dibond<\/p>\n<p>51 cm x 41,5 cm each, framed<\/p>\n<p>\u00a9 The Artist \/ Galerie Croy Nielsen<\/p>\n<p>Mandla Reuters Interesse an Raumfunktionen und Licht geht in \u201eC\u2018era una volta il West\u201c eine starke Symbiose ein. Das wandernde Sonnenlicht kontrolliert den Raumauschnitt der Stadt. Obwohl der Ausschnitt statisch bleibt, unterliegt er dem Sonnenlicht und somit der von der Natur gegebenen Zeit. Die Sonne fordert den Betrachter auf, den zeitlichen Ablauf eines Sonnenunterganges zu imaginieren.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_022c\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_022c.jpg\" alt=\"100429_beletage_022c\" width=\"640\" height=\"441\" \/><\/p>\n<p><strong>Egill Saebj\u00f6rnsson<\/strong><\/p>\n<p>The Silent Maker, 2010<\/p>\n<p>Glass objects, rotating platform, singe channel video and sound<\/p>\n<p>\u00a9 Gr\u00fcsenmeyer Art gallery, Deurle, Belgium<\/p>\n<p>Egill Saebj\u00f6rnssons Lichtinstallation The Silent Maker von 2010 erinnert an die fr\u00fche kinetische Kunst der 20er\/30er Jahre. Das Gebilde aus Glaselementen wird mit einem wei\u00dfen Lichtpunkt angestrahlt. Das Licht wird gebrochen und wirft so eine Lichtprojektion an die dahinter liegende Wand, was eine Art virtuelles Volumen erzeugt. Das negative Abbild der Lichtinstallation an der Wand wirkt mysteri\u00f6s und bezaubernd, da der Betrachter immer wieder die Verbindung zum materiellen Positiv suchen muss, um die kausale Beziehung zwischen Lichtquelle, Skulptur und Schattierung bzw. Projektion nachvollziehen zu k\u00f6nnen. Die Lichtprojektion zeigt Motive, welche Themen des Stilllebengenres andeuten.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_012\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_012.jpg\" alt=\"100429_beletage_012\" width=\"500\" height=\"699\" \/><\/p>\n<p><strong>Thomas Scheibitz<\/strong><\/p>\n<p>Day and NIght, 2010<\/p>\n<p>MDF, Plexiglas, Wandfarbe, Neonr\u00f6hren, Kerze, Kachel<\/p>\n<p>211 x 67 x 55 cm<\/p>\n<p>\u00a9 Spr\u00fcth Magers Berlin London<\/p>\n<p>Thomas Scheibitz <em>Day and Night<\/em> von 2010 stellt eine Lichtskulptur aus Neonr\u00f6hren dar, welche senkrecht auf einem schwarzen Quader positioniert sind. Mittig in diesen Quader ist ein kreisf\u00f6rmiger Hohlraum geschnitten, in dem sich eine Kerze befindet. Die Neonr\u00f6hren strahlen in verschiedenen Farben Eigenlicht aus, dennoch wirkt die Neonformation wie plastische Lichtstrahlen der Kerze, die durch den Quader hindurch nach oben leuchten. Durch die Verwendung verschiedener Lichtquellen, sowohl des k\u00fcnstlichen Lichts der Neonr\u00f6hren, als auch des nat\u00fcrlichen Lichts der flackernden Kerze, erscheint das Gesamtlicht dynamisch, bewegt man sich um die Skulptur herum. Scheibitz Lichtskulptur vermittelt den Eindruck eines neuzeitlichen Laterna Magica-Zitats.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><br class=\"spacer_\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_010b\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_010b.jpg\" alt=\"100429_beletage_010b\" width=\"400\" height=\"600\" \/><\/p>\n<p><strong>Julia Schmidt<\/strong><\/p>\n<p>untitled, 2010<\/p>\n<p>slide projection<\/p>\n<p>\u00a9 Casey Kaplan Gallery, NY<\/p>\n<p>Opening out from an index of found images and captured mise-en- sc\u00e8ne , Untitled, 2010 collapses disparate contexts into a unique constellation of signs. The slide sequence traces an obsessive sifting through the ruins of ideological and aesthetic designations and orbits around (instrumentalized) notions of value and labor.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_011c\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_011c.jpg\" alt=\"100429_beletage_011c\" width=\"640\" height=\"427\" \/><\/p>\n<p><strong>Megan Francis Sullivan <\/strong><\/p>\n<p>\u201cGuernica (Studies 1,2,3)\u201d, 2010<\/p>\n<p>Photocopy and Stick-it note<\/p>\n<p>Series of 3, each 21 cm x 29,7 cm (framed 30 cm x 42 cm)<\/p>\n<p>\u00a9 Freymond-Guth &amp; Co Fine Arts, Zurich, Switzerland<\/p>\n<p>Die Arbeiten von Megan Francis Sullivan beruhen auf Vorlagen aus einem Schwulenmagazin aus den 1970er Jahren, auf denen nackte M\u00e4nner vor einer Reproduktion des Gem\u00e4ldes Guernica von Pablo Picasso posieren. Die K\u00fcnstlerin, die sich in ihren Arbeiten h\u00e4ufig auf die Rollenbilder von M\u00e4nnlichkeit bezieht, interessiert sich f\u00fcr Bilder und ihre Befreiungsgeste. Sie \u00fcberdeckt jedoch die Geschlechtsteile mit Post-it-Stickern, einerseits um die Aufmerksamkeit auf die Inszenierung der K\u00f6rper zu richten, andererseits als spielerischen Kommentar auf die Markierung von Geschlechteridentit\u00e4ten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><br class=\"spacer_\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_021\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_021.jpg\" alt=\"100429_beletage_021\" width=\"400\" height=\"600\" \/><\/p>\n<p><strong>Peter Welz<\/strong><\/p>\n<p>architectural device for a video sculpture \/ model [casa malaparte]<\/p>\n<p>DVD [loop] |  Projektion auf Beton, Glas , angeschliffene Ausstellungswand<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfe variabel, je Glasscheibe 100 cm x 140 cm<\/p>\n<p>\u00a9 The Artist \/ galleria fumagalli \/galeria senda<\/p>\n<p>Die in der BelEtage ausgestellte Videoskulptur von Peter Welz stellt eine architektonische Leinwand f\u00fcr eine Videoprojektion dar. Die Mischung aus weichem angeschliffenem und transparentem Glas l\u00e4sst eine vielschichtige Projektionsfl\u00e4che entstehen. Die Glasw\u00e4nde sind schwarz umrandet, was den Betrachter die Installation als Leinwand wahrnehmen l\u00e4sst, w\u00e4hrend der skulpturale Charakter der Arbeit jedoch bestehen bleibt. Man blickt durch das Glas, wie durch ein Fenster, auf die Projektionsfl\u00e4che, die wiederum eine Art Fenster darstellt, durch welches man auf die Welt des Films schaut. Welz Arbeit k\u00f6nnte als installative Variante des finestra aperta erschlossen werden, welche die Idee des offenen Fensters zur Welt mit Hilfe verschiedener Medien reflektiert.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"100429_beletage_016a\" src=\"http:\/\/bel-etage-projects.com\/wp_be\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/100429_beletage_016a.jpg\" alt=\"100429_beletage_016a\" width=\"400\" height=\"600\" \/><\/p>\n<p><strong>Florian Zeyfang<\/strong><\/p>\n<p>film beleuchter streik letztes jahrhundert hollywood, 2007<\/p>\n<p>Diaprojektion, 81 Dias<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfe variabel<\/p>\n<p>Courtesy: the Artist<\/p>\n<p>\u201cfilm beleuchter streik letztes jahrhundert hollywood\u201d erz\u00e4hlt eine kleine surrealistische Geschichte \u00fcber das Filmemachen. Schwarz-weisse Aufnahmen von einem Filmset in Berlin mit seiner hektischen Betriebsamkeit, Stra\u00dfenaufnahmen in einer osteurop\u00e4ischen Metropole, oder Bilder von der Premiere eines Films wechseln mit lakonischen und seltsam dramatischen Textausschnitten und Notizen: \u201cW\u00e4hrend der drei Drehtage: Regen, warmes Wasser, das blutrot eingef\u00e4rbt werden muss und im letzten Drittel von Blut in Schnee \u00fcbergeht!\u201c  Die Abfolge der Dias erzeugen eine langsame, traumhafte Sequenz, innerhalb derer ein Betrachter bald anf\u00e4ngt seinen eigenen mentalen Film zu entwickeln. Die Offenheit des quasi-dokumentarischen, aber narrativ aufgeladenen Ablaufs l\u00e4sst Spielraum f\u00fcr alle m\u00f6glichen Projektionen. Die Herkunft der Zwischentexte ist nur schwer zu erahnen: Sie stammen aus dem Produktionsplan einer der wichtigsten Buchverfilmungen der j\u00fcngeren deutschen Geschichte: Berlin Alexanderplatz (1980) von Rainer Werner Fassbinder. <\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rafal Bujnowski ohne Titel, 2010 je 60 x 48 cm , 6 cm tief Glas, Gem\u00e4lde, Rohholz \u00a9 The Artist Bei einem Museumsbesuch wurde Bujnowski so stark von einer Meereslandschaft inspiriert, dass er selbst drei Landschaftsbilder schaffte. Was ihn an der Pr\u00e4sentationsweise des Gem\u00e4ldes des 19. Jahrhunderts faszinierte, war die Absicherung durch eine Glaswand. 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